Grundlegendes

Hier sollen einige Grundlegende Dinge, die die Fachschaft angehen abgelegt werden.

Den Anfang macht die Fachschaftsrahmenordnung:

Sie regelt die Rechte und Pflichten der Fachschaften, gliedert den Aufbau in Fachschaftsrat (FSR), Fachschaftsvertretung (FSV) und Fachschaftsausschuss (FSA) und definiert die Funktionen der einzelnen Teilbereiche!

Es gibt dort eine alte Version von 2003 und eine vollkommen überarbeitete Version aus dem Jahr 2012.

Beide sind unten angehängt.

Fachschaftsvertretung:

Die Fachschaftsvertretung sind die Personen die auf den Hochschulwahlen im Juli jeden Jahres von euch direkt gewählt werden, die Fakultät für Maschinenbau hat derzeit ca. 20 gewählte Mitglieder in der FSV.

Fachschaftsausschuss:

Der Fachschaftsausschuss ist das eigentlich handelnde Organ (jedenfalls bei uns, das hängt mit einer etwas anderen Struktur unser Fachschaft gegenüber dem Rest der Uni zusammen). Der FSA wird von den Mitgliedern der FSV gewählt und besteht aus einem 1. und 2. Vorsitzenden sowie 2 Finanzern. Der Vorsitz kann Aufgaben, beispielsweise die Planung von Exkursionen deligieren. Nichtsdestotrotz kann der FSA nicht einfach so etwas entscheiden. Um ein möglichst großes Meinungsbild einzuholen wird auf den wöchentlichen FS-Sitzungen (der Begriff wird hier nicht in die einzelnen Gremien aufgeteilt, weil wir das schlichtweg auch nicht tun) besprochen und gegebenenfalls nach Abstimmung entschieden. 

Fachschaftsrat:

Gibt es bei uns in der Form nicht!

Hochschulgesetz:

Dann gibt es weitere Ordnungen auf denen die Funktionen einer Fachschaft. Grundlegend ist hier erstmal das Hochschulgesetz NRW (HG NRW) zu nennen. In diesem ist überhaupt erstmal geregelt, was eine sogenannte "gefasste Studierendenschaft" ist. Ohne diesen Begriff gäbe es Fachschaften gar nicht (Das ist zum Beispiel in Bayern so, in Baden Württemberg ist dieser Zustand aufgrund der grünen Landesregierung gottseidank zum Jahresende 2012 vorbei).

Die gefasste Studierendenschaft ermöglicht erst eine Handlungsfähigkeit der Studierendenvertretung, sie dürfen Gelder verwalten, können damit beispielsweise Exkursionen veranstalten. Weiterhin erlaubt erst das HG NRW, dass normalerweise alle Gremien der Hochschule auch mit Studierenden besetzt sind. Besonders herauszustellen ist hier die Kommission zur Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre, zum Teil auch schlichtweg SK genannt, denn hier haben die Studierenden immer die Stimmenmehrheit. Auch müssen Berufungskommissionen, die eingesetzt werden um neue Professoren zu finden, immer mit mindestens einem Studenten besetzt sein.

Insgesamt muss man sagen, dass die gefasste Studierendenschaft die Arbeit für die Studierendenvertretungen deutlich einfacher macht, denn es gibt eine klare Struktur mit der man arbeiten kann.

Fachschaftsrätekonferenz:

Die Fachschaftsrätekonferenz (FSRK) war bisher ein relativ loser Zusammenschluss der Fachschaftsräte (wir dürfen da als FSA auch hin ;) und wurde nun durch die Geschäftsodnung der FSRK konstituiert. Dieses Gremium dient dem Austausch zwischen den Fachschaften. Weiterhin ist die FSRK das Gremium in dem Beschlüsse gefasst werden, die alle Fachschaftsräte etwas angehen.

Finanz und Haushaltsordnung:

Diese regelt das "Wie" unsere Ausgaben, also wofür wir Geld ausgeben dürfen, wie die Ausgaben begründet werden müssen usw. usf.. Es gibt aber auch noch andere Töpfe die jeweils eigene Ordnungen haben, bspw. die Verwendungsrichtlinie für Kompensationsmittel.

 

Ihr seht, so ganz einfach ist das nicht, und ich garantiere an dieser Stelle auch nicht, dass das 100%ig richtig ist, was ich da zusammengeschrieben habe. Aber man kann sich in solche Ordnungen ganz gut reinfinden, bisweilen braucht es dafür zwar manchmal die Muße eines Finanzbuchhalters, schlussendlich findet man aber meist das was man sucht. Wenn man es nicht findet, findet man aber bestimmt 50 Leute mit 100 verschiedenen Meinungen zu dem Thema :)